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Toreflut und drei Punkte gegen Ludwigsburg

Erstellt / Aktualisiert am: 09.12.2019


MSC - Nürnberger HTC

Die Herren des Nürnberger HTC haben im Bayern-Derby alle drei Punkte aus der Landeshauptstadt entführt. Beim 5:4 (3:1) verschliefen die Hausherren den ersten Durchgang und fanden erst nach der Pause wieder ins Spiel zurück, hatten aber beim einem einem ausgelassenen Siebenmeter und einem Lattentreffer Sekunden vor dem Schlusspfiff zu viel Pech.

„Wir spielen zwei verschiedene Halbzeiten", ärgerte sich Heimtrainer Patrick Fritsche nach dem Schlusspfiff und ergänzte: „Vor der Pause waren wir eher gemütlich in einer Pferdekutsche unterwegs – ohne Drive im Spiel." Zwar konnte der MSC einen ersten Rückstand noch ausgleichen, musste kurz danach aber den erneuten Gegentreffer hinnehmen und lag zur Pause 1:3 hinten.

„In die zweite Halbzeit sind wir mit einer anderen Einstellung gekommen", so Fritsche, „machen ganz, ganz viel richtig, haben Chancen und Ecken zum Ausgleich." Was dann kam, glich einem typischen Hallenhockey-Spielablauf: München presste, vergab einen Siebenmeter zum Ausgleich und Nürnberg boten sich Räume, sodass die Gäste in der Schlussphase auf 5:2 davonziehen konnten. Der MSC nahm nun den Torwart heraus, kam wieder heran und hätte zwei Sekunden vor Ende sogar noch ausgleichen können, traf aber nur die Latte. Nürnbergs Routinier Christopher Wesley lobte dann am Ende auch das gute Spiel auf beiden Seiten: „Wir waren aber ein Ticken besser. Hätten wir unsere Chancen besser verwertet, wäre es früher klar gewesen. So fielen kurz vor Schluss noch zwei unnötige Tore. Der Sieg ist verdient dank einer sehr guten Defensivarbeit, angefangen beim Sturm, bis zur Verteidigung."

Münchner SC - Nürnberger HTC 4:5 (1:3)

Tore:

0:1 Dario Benke (5.)
1:1 Alexander Inderthal (14., KE)
1:2 Frederic Wolff (16.)
1:3 Fritz Bernet (24.)
2:3 Daniel Schellinger (32.)
2:4 Jon Mechtold (51.)
2:5 Fritz Bernet (53.)
3:5 Nicolas Kühne (57.)
4:5 Henry Förster (59.)

Ecken:5 (1 Tor) / 1 (0 Tore)

Zuschauer:170

Grüne Karten:

Daniel Schellinger, MSC (unsportliches Verhalten)
Moritz Haustein, NHTC (unsportliches Verhalten)
Frederic Wolff, NHTC (unsportliches Verhalten)

Schiedsrichter: A. Schultz / A. VignarajaSarma

 

MSC - HC Ludwigsburg

Die Herren des Münchner SC haben dem HC Ludwigsburg seine zweite Saisonniederlage beschert. Nach einer deutlichen 7:2-Führung für die Hausherren nahm das Spiel nach der Pause noch einmal Spannung auf, als Ludwigsburg ohne Torwart spielte. Die Gäste gingen nach einer starken Aufholjagd sogar zweimal in Führung, am Ende fehlten aber Kraft und bei der Ecke Sekunden vor Schluss auch ein bisschen das Glück. Der HCL bleibt somit weiter ohne Punkt in der Südgruppe. 

Etwa 220 Zuschauer sahen in München ein torreiches Spiel, bei dem die MSC-Herren den besseren Start erwischten und zur Halbzeit recht sicher mit 7:2 führten. Zu Beginn des zweiten Durchgangs verpassten es die Hausherren dann, per Siebenmeter für die mögliche Vorentscheidung zu sorgen. Vielmehr kämpfte sich Ludwigsburg, das in der Pause den Torwart aus der Partie genommen hatte, in Überzahl nicht nur heran, sondern ging sogar – als auch München ohne Torwart spielte – zweimal mit 8:7 und 9:8 in Führung. Doch die Aufholjagd hatte Kraft gekostet, in den Schlussminuten schlug das Kräfteverhältnis wieder zugunsten der Hausherren um. Minuten vor Ende, als München bereits wieder mit 11:10 führte, rettete MSC-Verteidiger Fabian Humpfer den Heimsieg, als er eine Ecke der Ludwigsburger auf der Linie entschärfte.

„Das war überhaupt kein Trainerspiel", meinte MSC-Trainer Patrick Fritsche, auch Minuten nach dem Spiel noch sichtlich gezeichnet von den vorangegangenen 60 Minuten. „Dafür muss ich meinen Jungs ein Kompliment machen, mit welchem Flow wir ins Spiel reingekommen sind und dann verdient 7:2 in die Halbzeitpause gehen. Nachdem wir dann auch den Torwart rausnehmen, war es ein Spiel mit offenem Visier, ein Wildwestspiel. Nach unserem vergebenen Siebenmeter hat sich Ludwigsburg wieder ins Spiel reingearbeitet, wir wachen erst beim Sechs-gegen-sechs ohne Torwart wieder auf. Am Ende war das ein Spiel Mentalität gegen Mentalität, in dem wir es nach hinten raus schaffen, den entscheidenden Punch zu setzen."

So ganz wollte Fritsches Gegenüber, Ludwigsburgs Coach Daniel Weißer der Analyse nicht zustimmen: „In der ersten Halbzeit war München die klar bessere Mannschaft, wir haben wie tags zuvor viele Fehler gemacht und den MSC eingeladen, Tore zu machen. Im zweiten Durchgang hatten wir dann die Chance zum 9:7 auf dem Schläger, vergeben diese und waren beim Stande von 9:9 einfach stehend k. o., sodass ich beim 10:10 den Torwart wieder reinnehmen musste und wir in Unterzahl das 10:11 kassieren. Der Punkt wäre heute mehr als verdient gewesen."

Münchner SC - HC Ludwigsburg 11:10 (7:2)

Tore:

1:0 Fabian Humpfer (11.)
1:1 Severin Schmidt (11.)
2:1 Daniel Schellinger (16.)
3:1 Alexander Inderthal (18., KE)
3:2 Severin Schmidt (20., KE)
4:2 Alexander Inderthal (25., KE)
5:2 Michael Rostek (25.)
6:2 Michael Rostek (25.)
7:2 Henry Förster (30.)
7:3 Matthias Schurig (34.)
7:4 Matthias Schurig (36.)
7:5 Arne Huber (38.)
7:6 Felix Mayer (44.)
7:7 Michael Josek (49.)
7:8 Raphael Schmidt (49.)
8:8 Daniel Schellinger (51.)
8:9 Lukas Schurig (53.)
9:9 Daniel Schellinger (53.)
10:9 Daniel Schellinger (54.)
10:10 Lukas Schurig (57.)
11:10 Henry Förster (58.)

Ecken: 3 (2 Tore) / 4 (1 Tor)
Zuschauer: 220
Grüne Karten:
Michael Rostek, MSC (42., ständiges Reklamieren)
Raphael Schmidt, HCL (18., unsportliches Verhalten)
Severin Schmidt, HCL (28., Foulspiel)

Schiedsrichter: A. Schultz / A. VignarajaSarma

Autor: hockeyliga - Eingestellt von: Hanna Ommert

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