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1. Herren: Sieg und Niederlage gegen Mannheimer Teams

Erstellt / Aktualisiert am: 16.12.2019


Der Münchner SC gewann am Samstagnachmittag in einem unterhaltsamen Spiel am Ende mit 10:7 gegen den TSV Mannheim. Die Gäste erwiesen sich dabei als harte Konkurrenz und waren zwischenzeitlich sogar deutlich in Führung. Am Ende setzte sich aber der MSC durch, der besonders durch den eigenen Kampfeswillen zu überzeugen wusste.

Den Start in die Partie verschliefen die Mannen von MSC-Trainer Patrick Fritsche allerdings und so stand es nach zwölf gespielten Minuten bereits 2:0 aus Sicht des TSV. Doch das junge Münchener Team rappelte sich auf und kam jetzt besser ins Spiel. Alexander Inderthal sorgte drei Minuten vor der Pause für den Ausgleich zum 3:3, ehe Nicolas Kühne sogar zur 4:3-Pausenführung für den MSC traf. „Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen, haben es dann aber wie schon in den letzten Wochen wieder besser gemacht. Wir haben da so ein bisschen unsere zwei Gesichter."

Auch in der zweiten Hälfte war der TSVM zunächst das bessere Team und setzte die Gastgeber früh unter Druck. Folgerichtig traf Nicolas Proske in der 37. Spielminute sogar zur 6:4-Führung für Mannheim, die bis dahin wieder das Spiel machten. Doch die Münchener kämpften sich auch nach dem abermaligen Rückstand zurück in die Partie und glichen keine zehn Minuten später durch Michael Rostek per Ecke zum 6:6 aus (44.). Das Toreschiessen ging munter weiter und fünf Minuten vor dem Schlusspfiff sorgte Marcel Meurer mit dem 9:6 für die endgültige Vorentscheidung. In der Schlussphase agierten dann beide Teams ohne Torhüter und versuchten den Gegner weiter unter Druck zu setzen. Am Ende gelang dies den Münchenern ein Stück besser und Alexander Inderthal erzielte wenige Sekunden vor Schluss schließlich per Ecke den Siegtreffer zum 10:7 für den MSC.

„Das Spiel heute hatte viele Höhen und Tiefen", stellte Münchens Coach Patrick Fritsche in seiner Analyse fest: „Am Ende haben wir durch unsere Mentalität gewonnen. Wir haben vor der Saison gesagt, dass wir mit einer neuen Generation an den Start gehen wollen, einem „Team Pulsschlag" - den Puls hatte glaube ich heute jeder in der Halle. Wir haben Charakter gezeigt und ich denke insgesamt geht der Sieg in Ordnung." Alexander Vörg war dagegen nicht ganz zufrieden mit dem Spiel seines Teams: „Wir waren insgesamt zu inkonsequent. Die zweite Halbzeit war leider genau wie die erste vom Spielverlauf. Wir haben zwischendurch gut gespielt, aber es ist leider eine unnötige Niederlage."


Münchner SC - TSV Mannheim 10:7 (4:3)

Tore

0:1 Paul-Philipp Kaufmann (3.)
0:2 Nils Grünenwald (12., KE)
1:2 Alexander Inderthal (13., KE)
2:2 Korbinian Grießl (18.)
2:3 Philip Schlageter (24.)
3:3 Alexander Inderthal (27.)
4:3 Nicolas Kühne (30., KE)
4:4 Philip Schlageter (32.)
4:5 Fabio Bernhardt (34.)
4:6 Nicolas Proske (37.)
5:6 Alexander Inderthal (38.)
6:6 Michael Rostek (44., KE)
7:6 Nicolas Kühne (47.)
8:6 Christian Schellinger (51.)
9:6 Marcel Meurer (54.)
9:7 Philip Schlageter (56., KE)
10:7 Alexander Inderthal (60., KE)

Ecken: 6 (4 Tore) / 4 (2 Tore)
Zuschauer: 200

Grüne Karten:

Ben Kramer, MSC (Foulspiel)

Daniel Schellinger, MSC (ständiges Reklamieren)

Philip Schlageter, TSVMH (unsportliches Verhalten)

Nicolas Proske, TSVMH (ständiges Reklamieren)

Schiedsrichter: T. Lange / P. Papiest

 

Das Aufeinandertreffen der Münchner und MHC-Herren am Sonntag in der bayerischen Landeshauptstadt hatte das Prädikat "Spitzenspiel" absolut verdient. Die Akteure lieferten den Zuschauern packende, hochklassige Zweikämpfe in einem insgesamt sehr intensiven Match.

Die Anfangsphase versprach nur in einem Aspekt zu viel. Die Torvielfalt der ersten fünf Minuten, als Pat Harris den MHC erst in Führung brachte und Alex Inderthal und Youngster Marvin Nahr mit seinem ersten Erstliga-Tor das Match für den MSC drehten, sollte sich danach nicht fortsetzen, auch weil die Defensivreihen beider Teams gut funktionierten. Und als der Gastgeber in der Endphase der ersten Hälfte etwas schwamm, war auf Keeper Konstantin Junke Verlass, der das Ergebnis knapp hielt.


MSC-Trainer Patrick Fritsche fasste die zweite Hälfte so zusammen: "Wir haben vielleicht diesen einen Fehler mehr gemacht als die Mannheimer und verlieren deshalb. Deshalb sind wir schon enttäuscht. Vielleicht waren die Mentalitätsmonster in meinem Team aber einfach auch ein bisschen müde."
Matthias Becher meinte: "Wir sind mega happy mit dem Resultat. Das Match hätte sicher in beide Richtungen ausgehen können. Dem MSC wurde in der Endphase ein Tor aberkannt, aber das hatten wir auch zweimal in diesem Spiel. Entscheidend war, dass wir - auch im Vergleich zum gestrigen Spiel in Frankfurt - konsequenter verteidigt haben. Insgesamt war das ein toller Schritt, insbesondere von unserer jungen Verteidigung aus den Jahrgängen 1999 und jünger."

Münchner SC - Mannheimer HC 4:5 (3:3)

Tore:

0:1 Patrick Harris (2.)
1:1 Alexander Inderthal (4., KE)
2:1 Marvin Nahr (5.)
3:1 Korbinian Grießl (14.)
3:2 Justus Weigand (17.)
3:3 Paul Zmyslony (28., KE)
4:3 Alexander Inderthal (34., KE)
4:4 Justus Weigand (35.)
4:5 Patrick Harris (47.)

Ecken: 3 (2 Tore) / 4 (1 Tor)
Zuschauer: 160

Grüne Karten:

Nicolas Kühne, MSC (Foulspiel)
Tino Nguyen Luong, MHC (Foulspiel)
Luis Holste, MHC (Foulspiel)

Schiedsrichter: T. Lange / P. Papiest

Autor: hockeyliga - Eingestellt von: Hanna Ommert

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