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Optimaler Saisonauftakt für beide Bundesligateams

Erstellt / Aktualisiert am: 02.12.2019


MSC-Damen entführen drei Punkte aus Rüsselsheim

Der Münchner SC hat sein Auswärtsspiel am Sonntag gegen den Rüsselsheimer RK knapp 3:2 (3:1) für sich entschieden. In einer über weite Strecken einseitigen ersten Hälfte war der MSC die spielbestimmende Mannschaft und führte verdient mit 3:1, doch die Gastgeberinnen kamen nach der Pause besser ins Spiel und spielten mutig und offensiv nach vorne, konnten sich am Ende aber nicht belohnen.

Der MSC ging früh durch Nike Beckhaus in Führung, die bereits nach vier Minuten per Strafecke traf. Auch in der Folge war der MSC die spielbestimmende Mannschaft, doch der RRK glich durch Mara-Patricia Bentscheck zum 1:1 aus (12.). Nach dem dritten Strafeckentor des heutigen Tages durch Jule Bleuel (16.) und Nike Beckhaus' zweitem Treffer (22.) ging der MSC mit einer Zwei-Tore-Führung in die Pause.

Foto: Nike Beckhaus (© Barbara Förster Photography)

Nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer ein völlig anderes Bild: der Rüsselsheimer RK hatte nun mehr vom Spiel und spielte offensiv nach vorne, während der MSC sich tiefer in die eigene Hälfte zurückzog und das Hauptaugenmerk auf die Defensive legte. Der RRK war jedoch über weite Strecken der ersten Hälfte nicht konsequent genug im Abschluss, sodass es bis in die Schlussphase dauerte, bis der RRK – durch eine gelbe Karte für Jule Bleuel sowie die Herausnahme der Torhüterin zeitweise mit zwei Spielerinnen mehr auf dem Platz – nur noch in der Hälfte des MSC spielte. Die Gäste aus München verteidigten jedoch geschickt und ließen einzig den 2:3-Anschlusstreffer von Viktoria Zimmermann zu, der allerdings aus Rüsselsheimer Sicht zu spät kam (60.).

RRK-Trainer Norman Hahl und sein Team waren „im zweiten Durchgang gezwungen, mehr zu machen, denn in der ersten Hälfte sind wir vor allem der 100%-Eckenquote des MSC hinterhergelaufen. Nach dem Seitenwechsel haben wir keinen Torschuss mehr zugelassen, unser Pressing hat aber leider nur für ein Tor gereicht. Der MSC hat das sehr gut verteidigt, aber ein Remis wäre leistungsgerecht gewesen, da wir in der zweiten Halbzeit die deutlich überlegene Mannschaft waren."

MSC-Coach André Schriever sah „eine richtig starke erste Halbzeit" seines Teams. Daher haben wir auch verdient mit 3:1 geführt. Im zweiten Durchgang waren wir offensiv allerdings nicht mehr präsent, da hatten wir Angst vorm Gewinnen. Vom Spielverlauf wäre ein Unentschieden gerecht gewesen, allerdings haben wir das extrem stark verteidigt und sind über den Kampf gekommen. Spielerisch war es dann nicht mehr so gut von uns, aber effektiv."


Rüsselsheimer RK - Münchner SC 2:3 (1:3)

Tore:

0:1 Nike Beckhaus (4., KE)
1:1 Mara-Patricia Bentscheck (12., KE)
1:2 Jule Bleuel (16., KE)
1:3 Nike Beckhaus (22.)
2:3 Viktoria Zimmermann (60.)

Ecken: 4 (1 Tor) / 2 (2 Tore)
Zuschauer: 150
Gelbe Karten: Jule Bleuel, MSC (unsportliches Verhalten)
Schiedsrichter: M. Jürgensen / A. Pollex

 

MSC-Herren holen wichtigen Dreier in Frankfurt

Die Herren des Münchner SC haben beim SC Frankfurt 1880 einen wichtigen 6:5-Sieg eingefahren. Das Team von Trainer Patrick Fritsche schwächte sich zwar phasenweise durch persönliche Strafen selber, konnte aber die einzige, zwischenzeitliche Frankfurter 2:1-Führung noch in einen 3:2-Pausenstand drehen. Im zweiten Durchgang überzeugten die Gäste aus Bayern und bauten die Führung weiter aus. Erst als Frankfurt fünf Minuten vor Ende den Torwart zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers aus der Partie nahmen, kamen die Gastgeber zwar noch einmal ran, München konnte mit er Schlussecke aber nur noch auf 5:6 verkürzen.

Foto: Ben Kramer (© Barbara Förster Photography)

„Das war ein seltsames Spiel", wunderte sich Frankfurt-Coach Jonathan Elliott nach dem Schlusspfiff, „wir haben uns phasenweise nicht so verhalten, wie ich das von den Jungs kenne. Wir sind schlecht gestartet, aber dann zurück ins Spiel gekommen." Nach einem frühen Rückstand nutzte Frankfurt nach Strafen gegen München die eigene Überzahl geschickt und drehte das 0:1 in ein 2:1. „Zum Ende der ersten Hälfte haben wir im Pressing Fehler gemacht, die uns aber wieder zurückwarfen", zeigte sich Elliott enttäuscht und musste sich wider Erwarten auch über einen schwachen zweiten Durchgang ärgern: „Wieder fehlte uns die Energie und erst am Ende haben wir noch einmal gekämpft, das war dann aber zu spät."

Mit noch fünf Minuten auf der Uhr ging Frankfurt in das Überzahlspiel über, musste zu diesem Zeitpunkt aber schon einem 4-Tore-Rückstand hinterherlaufen. So reichte es am Ende mit der Schlussecke nur zum 5:6-Endstand aus Sichr der Hausherren. Bei den Münchnern freute sich Trainer Patrick Fritsche über den Sieg: „Wir haben es geschafft, den Schalter von ‚Vorbereitung' auf ‚Wettkampfmodus' umzulegen. Allerdings hatten wir dabei noch zwei kleine Rhythmus-Breaker: Das Kartenfestival in der ersten Hälfte, als wir Frankfurt wieder am Spiel teilnehmen lassen und fünf Minuten vor Ende die Phase, wo der Gegner den Torwart rausnimmt. Da finden wir zwar noch gute Lösungen, lassen in dieser Phase im Abschluss aber die nötige Konsequenz vermissen und könnten auch besser verteidigen. Bis dahin war das aber eine unfassbare zweite Halbzeit, in der wir es schaffen, klar wegzuziehen, was uns am Ende den Sieg sichert. Drei Punkte in Frankfurt muss man erst einmal holen, die nehmen wir gerne mit."


SC Frankfurt 1880 - Münchner SC 5:6 (2:3)

Tore:

0:1 Christian Schellinger (2.)
1:1 Jan Werner (15.)
2:1 Marc-Andre Sawall (22.)
2:2 Ben Kramer (25., KE)
2:3 Ben Kramer (29., KE)
2:4 Ben Kramer (33., KE)
2:5 Korbinian Grießl (47.)
2:6 Christian Schellinger (55.)
3:6 Laurens Meurer (57.)
4:6 Laurens Meurer (58.)
5:6 Laurens Meurer (60., KE)

Ecken: 6 (1 Tor) / 7 (3 Tore)

Zuschauer: 200

Grüne Karten:
Nicolas Kühne, MSC (ständiges Reklamieren)
Michael Rostek, MSC (ständiges Reklamieren)
MSC (Foulspiel)
Anton Schmidt-Opper, SCF (unsportliches Verhalten)

Gelbe Karten:
MSC (Foulspiel)
Marcel Meurer, MSC (ständiges Reklamieren)

Schiedsrichter: T. Lange / S. Leiber

Autor: hockeyliga.de - Eingestellt von: Hanna Ommert

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