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1. Damen: Keine Punkte gegen Köln und Mülheim

Erstellt / Aktualisiert am: 12.10.2020


Rot-Weiss Köln - MSC 

Die Damen von Rot-Weiss Köln haben am Samstag in der hockeyliga einen 0:1-Pausenrückstand gegen den Münchner SC nach einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang in ein 3:1 drehen können. Das Team von Trainer Markus Lonnes (jetzt 40 Punkte) rückte damit in Staffel A bis auf zwei Zähler an den spielfreien Tabellenführer Mannheimer HC heran. Der MSC bleibt mit 10 Punkten in derselben Gruppe Fünfter.

„Wir waren in der ersten Halbzeit extrem schlecht", wurde Kölns Trainer Markus Lonnes nach dem Schlusspfiff mit Blick auf seine Mannschaft deutlich, auf der anderen Seite hatten es die Gäste aus Bayern auch gut gemacht, war wacher in die Partie gegangen und verdient nach einem Eckentreffer von Philin Bolle kurz vor Ende des zweiten Viertels in Führung gegangen. „Das war unsere bisher stärkste Halbzeit der Saison", befand dann auch MSC-Coach André Schriever.

Offensichtlich hatte Lonnes in der Halbzeitansprache den richtigen Ton gefunden, denn auf einmal lief es auf Kölner Seite besser: Erst brauchte Camille Nobis einen Pass von Liv Arndt freistehend nur über die Linie zudrücken (34.), dann zog Inma Sophia Hofmeister direkt vom Schusskreisrand ab und ließ Selina Müller im MSC-Tor keine Abwehrchance. 2:1 acht Minuten nach Wiederanpfiff, die Partie war gedreht und Rot-Weiss ließ sich in der Folge die Führung nicht mehr aus der Hand nehmen. „Wir waren nach der Pause deutlich präsenter", so Lonnes, „und gewinnen am Ende dann wohl auch verdient, auch wenn der MSC auch seine Chance hatte."

Diesen zwei, drei Großchancen trauerte dann auch Schriever nach, für den das späte 1:3, Arndts „empty net"-Tor, als München in der Schlussphase ohne Torwart spielte (59.), keine Bedeutung mehr hatte: „Wir haben damit gerechnet, dass Köln mit Dampf aus der Pause kommt. Ärgerlich ist, dass die ersten beiden Tore aus individuellen Fehlern fallen. Erst stehen wir taktisch falsch, dann verlieren wir den Ball zu früh. In Summe ist der Sieg für Köln verdient, aber ich war selten so traurig über eine Niederlage bei einem großen Team, weil mehr drin war."

 

Tore:
0:1 Philin Bolle (24., KE)
1:1 Camille Nobis (34.)
2:1 Inma Sophia Hofmeister (38.)
3:1 Liv Maria Arndt (59.)

Ecken:1  (0 Tore) / 2 (1 Tor)
Zuschauer: 100
Schiedsrichter: G. Küpper / F. Lippke

Uhlenhorst Mülheim - MSC 

Die Damen von Uhlenhorst Mülheim haben sich am Sonntagmittag in einem lange ausgeglichenen Spiel gegen den Münchner SC verdient mit 2:0 (0:0) durchgesetzt. Die Gäste hielten vor der Pause noch gut mit, mussten sich am Ende aber gut aufgestellten Mülheimerinnen geschlagen geben. Die MSC-Damen reisen nach der Niederlage am Vortag in Köln ohne Punkte aus dem Westen ab, der HTC Uhlenhorst kann sich über drei Punkte freuen, die den – durchaus großen – Abstand auf den Staffel-B-Zweiten Düsseldorfer HC zumindest auf 14 Zähler verringert.

Die Gastgeber gaben von Beginn an Gas und kamen dem Tor der Münchnerinnen oft gefährlich nahe, wodurch sie sich im ersten Durchgang neben guten Möglichkeiten auch vier Ecken erspielen konnten. Diese konnten jedoch allesamt nicht verwandelt werden, folglich ging es mit einem 0:0 in die Pause.

Nach dem Wiederanpfiff schien der Knoten bei den Mülheimerinnen geplatzt: Schon nach drei Minuten gingen die „Uhlen" per kurzer Ecke durch Katharina Kiefer in Führung. In der Folge ließen die Hausherrinnen weitere Möglichkeiten zum zweiten Treffer ungenutzt und erst das 2:0 in der 46. Minute durch Nika Hansen schien eine kleine Vorentscheidung zu sein. Der Münchner SC erspielte sich zwar noch einmal zwei Strafecken und setzte in der Schlussphase auf sein Überzahlspiel, konnte damit den Gastgeberinnen aber nicht mehr gefährlich werden.

Mülheims Trainer Daniel Kamphaus war vor dem Hintergrund der drei Punkte mit der Leistung seiner Mannschaft sehr zufrieden: ,,Das war ein verdienter Sieg, wir haben uns viele Chancen erspielt und hinten wenig zugelassen." Auch Münchens Trainer André Schriever konnte Mülheims Leistung nur anerkennen: ,,Der Sieg für Mülheim geht in Ordnung. Wir haben Schwächen in der Spielsteuerung gezeigt und vorne keine klaren Entscheidungen getroffen."

Tore:
1:0 Katharina Kiefer (34., KE)
2:0 Nika Hansen (46.)

Ecken: 6 (1 Tor) / 3 (0 Tore)
Zuschauer: 80
Grüne Karten: Anna Sophia Stumpf, MSC (Foulspiel)
Schiedsrichter: R. Adrien / D. Reinhardt

Eingestellt von: Hanna Ommert

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