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1. Damen weiterhin mit Chancen auf DM-Viertelfinale

Erstellt / Aktualisiert am: 13.01.2020


Der Münchner SC hat mit dem 4:3 bei Aufsteiger Bietigheim einen ganz wichtigen Dreier im Kampf um die Play-offs geholt und damit Verfolger Rüsselsheim, der zuhause gegen Schlusslicht Nürnberg ebenfalls knapp siegte, auf Abstand gehalten. Bietigheim bleibt vier Punkte vor dem Sonntags-Gegner NHTC, könnte dort mit einem Remis sogar vorzeitig den Klassenerhalt perfekt machen.

"Das war ein spannendes Spiel", sagte MSC-Coach André Schriever. "In der ersten Halbzeit fand ich unsere Leistung noch überschaubar. In der zweiten Hälfte haben wir dann am Tempo gedreht. Da Bietigheim extrem gut verteidigt, wussten wir, dass es harte Arbeit wird. Leider bekommen wir Softgoals gegen uns, so dass wir nie richtig wegziehen konnten. Wir müssen jetzt noch eines der beiden Spiele in Mannheim gewinnen, um ins Viertelfinale zu kommen, aber das sind beides keine Geschenke. Der TSV weiß, dass er morgen das Heimrecht im Viertelfinale mit einem Sieg sichern könnte und ist zudem ausgeruht. Das wird hart, aber wir nehmen die Euphorie mit."

"Wir haben gut gestanden und relativ wenig zugelassen", so Bietigheims Jürgen Fili. "Problem bleibt immer noch die eigene Chancenverwertung. Der MSC war heute in Summe einen kleinen Tick besser. Jetzt wollen wir morgen in Nürnberg möglichst sogar gewinnen, um unser Saisonziel Ligaverbleib zu sichern. Wenn es dann ein Unentschieden wird, nehmen wir das auch."

Die Gastgeber waren nach knapp 20 relativ ereignisarmen Anfangsminuten durch Nina Traxler in Führung gegangen, doch Jule Bleuel antwortete relativ bald für den MSC. Sie sowie Philin Bolle und die gewohnt starke Keeperin Selina Müller bildeten die Achse, die es den Gastgeberinnen schwer machte, zum Zuge zu kommen. Bolle und Bleuel bekamen vom Coach ein Extralob für ihr Spielmanagement.

Kurz nach dem Wechsel sorgte Nike Beckhaus für die erste Führung der Münchnerinnen, die Bolle per Ecke bald ausbaute. Doch Bietigheim spielte auf Augenhöhe mit. Ines Wanner traf zwei Minuten später schon zum 2:3. Erneut Bolle war es, die per Ecke den MSC wieder auf zwei Tore wegbrachte. Doch Dina Fili, die fünf Minuten vor Ende rechts in den Kreis ging, profitierte davon, dass eine Münchnerin die Kugel selbst mit dem Fuß ins eigene Tor beförderte, so dass es bis zum Ende spannend blieb.

Bietigheimer HTC - Münchner SC 3:4 (1:1)

Tore:
1:0 Nina Traxler (18.)
1:1 Jule Bleuel (20.)
1:2 Nike Beckhaus (31.)
1:3 Philin Bolle (34., KE)
2:3 Ines Wanner (36.)
2:4 Philin Bolle (51., KE)
3:4 Dina Fili (55.)

Ecken: 2 (0 Tore) / 3 (2 Tore)
Zuschauer: 180
Schiedsrichter: J. Berneth / L. Oßwald

 

Der TSV Mannheim hat am Sonntagmittag das Spitzenspiel der Südstaffel gegen den Münchner SC mit 4:3 (1:2) gewonnen und damit vorzeitig den Staffelsieg und das damit verbundene Heimrecht gegen den Zweiten der West-Staffel im Viertelfinale gesichert. Für München ist die Entscheidung über die Play-off-Teilnahme nun um eine Woche verschoben. Am kommenden Samstag braucht das Team von André Schriever im Auswärtsmatch beim Mannheimer HC mindestens ein Remis, sonst würde der MHC den zweiten Viertelfinalplatz belegen.

"Das war ein richtiges Spitzenspiel", fand TSVMH-Coach Carsten-Felix Müller. "München hat vor allem in der ersten Hälfte richtig gut gespielt und wir waren auch nicht viel schlechter. Ausschlaggebend war aus meiner Sicht, dass den MSC durch das Match gestern in der zweiten Halbzeit etwas die Kräfte verlassen haben. Da haben wir dann unsere Tore gemacht und es dann auch in künstlicher Unterzahl gut zu Ende verteidigt, so dass der Sieg letztlich auch verdient war."

"Wer weiß, wie das ausgeht, wenn wir gestern ebenfalls spielfrei gewesen wären", so MSC-Trainer Schriever. "Die Mädels waren richtig gut in der ersten Hälfte, haben auch wenig zugelassen. Dann waren wir 15 Minuten lang erkennbar platt. Was ich der Mannschaft hoch anrechne ist, dass dann der Kopf über den Körper gesiegt hat und sie nochmal Vollgas gegeben haben. Mit etwas Glück holen wir hier mehr!"

Eckenspezialistin Tara Duus, die sich mit ihren drei Toren des Spiels die alleinige Führung in der Torschützenliste der Südstaffel sicherte, brachte die Gastgeberinnen nach einer Viertelstunde in Führung. Doch der MSC ließ sich davon nicht aus dem Takt bringen, sondern holte sich durch Alexandra Sandner und Philin Bolle bis zur Pause selbst die Führung.

In Münchens Schwächephase konnten zweimal Duus und Laura Keibel den TSVMH bis auf 4:2 davonziehen lassen. Als der MSC bei noch 4.30 Minuten auf der Uhr Keeperin Selina Müller für eine sechste Feldspielerin vom Feld nahm, wurde es noch einmal richtig eng. Mehr als das 4:3 durch Jule Bleuel sprang aber für die Isarstädter nicht mehr heraus.

TSV Mannheim - Münchner SC 4:3 (1:2)


Tore:
1:0 Tara Duus (14., KE)
1:1 Alexandra Sandner (22.)
1:2 Philin Bolle (26., KE)
2:2 Tara Duus (38., KE)
3:2 Laura Keibel (41.)
4:2 Tara Duus (45., KE)
4:3 Jule Bleuel (59., KE)

Ecken: 7 (3 Tore) / 4 (2 Tore)
Zuschauer: 200
Schiedsrichter: J. Horntasch / A. Pollex

Autor: hockeyliga.de - Eingestellt von: Hanna Ommert

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