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Knappe Niederlage im Viertelfinale der Deutschen Meisterschaft

Erstellt / Aktualisiert am: 03.02.2020


MSC-Trainer André Schriever: „Wenn man durch die Grippewelle ohne zwei Stammspieler hier antritt, eine Nationalkeeperin hat, die die ganze Woche nicht trainieren konnte und dann auch noch im Match eine Spielerin ausfällt, geht man natürlich auf dem Zahnfleisch. Die Mannschaft hat dafür eine sensationelle Leistung abgeliefert und Düsseldorf hat sich das ganz bestimmt einfacher vorgestellt."

DHC-Coach Nico Sussenburger: „München hat das schon in der Saison in der Südstaffel echt gut gemacht. Und heute hat Selina Müller im MSC-Tor einen erstklassigen Job gemacht. Dennoch denke ich, dass der Sieg am Ende verdient ist. Jetzt fahren wir nach Stuttgart als Titelverteidiger und wollen da natürlich auch gewinnen, auch wenn wir nicht die ganz so stark besetzte Truppe haben wie im Vorjahr, als die Olympiakader-Spielerinnen dabei waren."

Die Gäste aus München waren als krasser Außenseiter zum Titelverteidiger gereist, konnten aber die Anfangsphase der Partie absolut auf Augenhöhe abliefern. Erst in der 7. Minute konnte Sabine Markert eine Ecke zur Führung des DHC nutzen. Als Youngster Lisa Nolte die Führung nach gut zehn Minuten erneut per Ecke ausbaute, schien alles nach Programm für den Favoriten zu laufen. Doch der MSC hielt dagegen, hatte eine gute Chance per Ecke, die Torwart-Routinier Kristina Reynolds aber sicher parierte. Doch acht Minuten vor der Pause saß die zweite Münchner Ecke dann doch zum 1:2 durch Philin Bolle und die mitgereisten Fans des MSC machten enorm Stimmung, um ihr Team weiter voranzubringen. Der DHC hatte eine Minute vor der Halbzeit die Chance per Ecke, doch Markert scheiterte an Selina Müller. Und auch kurz nach der Pause wieder Ecke für DHC, die eine Münchner Verteidigerin auf der Linie hielt (32.).

Selina Müller fischte einen Rückhandball mit einem Top-Reflex aus dem linken oberen Eck (33.), hielt ihr Team im Spiel. München vergab seine nächste Ecke aber ebenso wie der DHC, der erneut an der Hallen-Nationalkeeperin scheiterte, so dass es weiter spannend blieb. Eine Viertelstunde vor Schluss verschoss Markert die nächste Düsseldorfer Ecke. Es gelang dem DHC einfach nicht, weiter davonzuziehen. 

Gut sechs Minuten vor Schluss nahm Trainer Schriever dann Selina Müller vom Platz, um mit sechs Feldspielerinnen auf den Ausgleich zu drücken. Das rächte sich eine Minute später, als Tessa Schubert im Konter durch war und zum 3:1 (55.) einschlenzte. Der MSC gab sich nicht auf, versuchte es weiter im Powerplay, fand aber die Mittel nicht, um die DHC-Defensive auszuspielen. Auch als dann noch eine DHC-Spielerin mit Grün auf die Strafbank musste, stand der Düsseldorfer-Block sicher, und ließ nichts mehr zu.

Tore:
1:0 Sabine Markert (E, 7')
2:0 Lisa Nolte (E, 11')
2:1 Philin Bolle (E, 22')
3:1 Tessa Schubert (55')

Düsseldorfer HC - Münchner SC 3:1 (2:1)
Tore:
Ecken: 7 (2 Tore) / 4 (1 Tore)
Zuschauer: 400
Schiedsrichter: T. Otto / R. Pleißner

Autor: hockeyliga.de - Eingestellt von: Hanna Ommert

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