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1. Damen können nur einen Punkt aus Berlin mitnehmen

Erstellt / Aktualisiert am: 06.09.2020


Berliner HC - Münchner SC 1:1 (1:0)

Die Damen vom Berliner HC haben zum Auftakt der Rückrunde der hockeyliga einen Sieg gegen den Münchner SC vergeben und konnte am Ende froh sein, noch einen Punkt geholt zu haben. Mit 1:1 (1:0) trennten sich beide Teams am Samstag vor rund 250 Zuschauern. „Es war am Ende ein gerechtes Remis", befand BHC-Trainer Stan Huijsmans, während Gäste-Trainer André Schriever einräumte: „Wir sind viel zu spät aufgewacht und haben hier mit viel Willen noch einen Punkt geholt. Der BHC hätte eigentlich mit zwei, drei Toren führen müssen."

Tatsächlich war das Huijsmans-Team bis zur Pause das dominante Team und erspielte sich etliche Möglichkeiten, darunter einige Strafecken. Allerdings sollte dabei mehr als der Treffer von Linnea Weidemann nicht herausspringen, die nach einem Rückpass von der Grundlinie aus im Gewühl im Münchner Schusskreis an den Ball kam und zum 1:0 traf (9.). „Wir waren oft im Kreis, hatten viele Chancen, aber die letzten Pässe waren nicht gut", stellte Huijsmans angesichts des knappen Vorsprungs zur Pause fest.

Der BHC kam auch gut in die zweite Halbzeit, ließ dann allerdings zusehends nach, während der MSC immer besser in die Partie fand. In der Schlussviertelstunde waren die Rollen dann endgültig vertauscht. Jetzt waren die Münchnerinnen die bestimmende Mannschaft und erspielten sich einige aussichtsreiche Torchancen. Nach einer Kurzen Ecke erzielte Philin Bolle (54.) per Nachschuss schließlich den Ausgleich. Zwar ergab sich für den BHC kurz darauf die Möglichkeit zum 2:1, doch zum Ende hin erhielt der MSC insgesamt vier Kurze Ecken, die aber ohne Folgen für den BHC blieben. „Aufgrund des letzten Viertels war das Remis fair", betonte Huijsmans dementsprechend noch einmal.

Tore:
1:0 Linnea Weidemann (9.)
1:1 Philin Bolle (54., KE)
Ecken:7 (0 Tore) / 6 (1 Tor)
Zuschauer:250
Grüne Karten:Pahila Arnold, BHC (Foulspiel)
Pauline Kröger, BHC (Foulspiel)
Alessa Volkert, BHC (Foulspiel)
Johanna Kandler, MSC (Foulspiel)
Schiedsrichter:O. Lohse / S. Wittmann

 

Zehlendorfer Wespen - Münchner SC 2:0 (2:0)

Die Zehlendorfer Wespen setzten sich am Sonntagmittag etwas überraschend mit 2:0 gegen den Münchner SC durch. Dabei brachten die Berlinerinnen am Ende ihre Führung aus der ersten Halbzeit ins Ziel. Der MSC wachte dagegen zu spät auf und reist mit einem Punkt vom Vortag zurück in den Süden.

Den Zehlendorferinnen gelang der bessere Start in die Partie. Mariana Lagos nutzte eine der zahlreichen Offensivaktionen und traf in der 10. Minute zur 1:0-Führung. Die Wespen blieben weiterhin dran und ließen dem MSC kaum Räume. Kurz vor der Pause konnte Julia Nemitz die Führung dann zum 2:0 ausbauen (30.). „Von uns war das in der ersten Halbzeit leider ein Kollektivversagen", bilanzierte MSC-Coach André Schriever nach dem Spiel.

Im zweiten Durchgang war den Münchenerinnen anzumerken, dass man etwas gutzumachen hatte. Jetzt waren es die Wespen, die defensiv gefordert waren. Doch dem MSC fehlte die Effektivität und die Gastgeberinnen verteidigten leidenschaftlich und konzentriert. So blieb es bis in die Schlussphase spannend, aber das Ergebnis änderte sich nicht mehr.

„Ich denke, es ist ein verdienter Sieg", freute sich Wespen-Coach Carsten Vahle. „Wir haben am Anfang gutes, offensives Hockey gespielt. Die zweite Halbzeit wurde dann zum defensiven Fight. Wir haben da aus meiner Sicht etwas früh verwaltet, aber ich bin dennoch sehr zufrieden heute." MSCs Schriever haderte dagegen mit der Chancenverwertung seines Teams nach der Pause: „Da war es ein Spiel auf ein Tor. Trotzdem waren wir insgesamt nicht zwingend und effektiv genug. Am Ende haben wir dafür leider die verdiente Quittung bekommen."

Tore:
1:0 Mariana Lagos (10.)
2:0 Julia Nemitz (30.)
Ecken:2 (0 Tore) / 8 (0 Tore)
Zuschauer:140
Grüne Karten:Anna Barba, Wespen (Foulspiel)
Cara Sambeth, MSC (Foulspiel)
Jule Bleuel, MSC (unsportliches Verhalten)
Schiedsrichter:J. Schemmann / B. Ströhle

Autor: hockeyliga.de - Eingestellt von: Hanna Ommert

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