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Sechs-Punkte-Wochenende für die 1. Herren

Erstellt / Aktualisiert am: 12.10.2020


SC Frankfurt 1880 - MSC 

Das Aufstiegsrennen in der Süd-Gruppe ist wieder ganz offen. Mit einem 2:1-Auswärtssieg bei Spitzenreiter Frankfurt hat Verfolger München seinen Rückstand auf vier Punkte verringert. Mit einem Sieg am Sonntag im Nachholspiel gegen Ludwigsburg könnte der MSC sogar bis auf einen Zähler an den SC 80 aufschließen.

Das Spitzenspiel sah weitgehend eine optische Überlegenheit der Frankfurter, die aber meist folgenlos für den Münchner Schusskreis blieb. „Der MSC hat sehr geschickt und fehlerfrei verteidigt, wir waren im Kreis heute nicht gut", sah SC80-Trainer Jonathan Elliott seine Schützlinge oft vergeblich anrennen. Torlos ging es in die Halbzeitpause. Gleich nach Wiederbeginn leistete sich die Abwehr der Hausherren einen Moment der Unachtsamkeit, den Julian Böllhoff prompt zum 0:1 nutzte.

Dem Rückstand rannte der Tabellenführer lange erfolglos hinterher. Als sich dann die bayerischen Gäste gut fünf Minuten vor Ende eine Zeitstrafe einhandelten, nahm Elliott sofort den Torhüter für einen elften Feldspieler vom Platz. Die doppelte Feldspielerüberzahl brachte tatsächlich die erste Frankfurter Ecke, die von Spezialist Laurens Meurer auch prompt verwandelt wurde. Die SC80-Keeper kam zurück aufs Feld, denn ein Unentschieden hätte den Verfolger auf Distanz gehalten. München hatte sich dagegen fest vorgenommen, voll auf Sieg zu gehen.

Zwei Minuten nach dem Ausgleich drängte der MSC vorne und provozierte eine unsaubere Frankfurter Abwehraktion im Kreis. Die Schiedsrichter entscheiden nach Stockschlag auf Siebenmeter, den Michael Rostek sicher zum 1:2-Siegtor für München verwandelte. „Wir haben beide Gegentore hergeschenkt. Das ist das Ärgerlich heute", so das Fazit von Jonathan Elliott, der schnell bemüht war, das Resultat wegzustecken: „Noch ist nichts verloren. Wir gehen als Erster in die nächsten Spiele und wollen da wieder voll punkten."

Tore:
0:1 Julian Böllhoff (31.)
1:1 Laurens Meurer (E, 55.)
1:2 Michael Rostek (7m, 58.)

E: 1 (1) / 1 (0)
7m: 0 / 1 (1)
Grün: 0/1
Z: 200

MSC - HC Ludwigsburg

So klar, wie es am Ende mit dem 5:1 war, sah es lange Zeit nicht aus. Die Münchner Gastgeber waren zwar schon in den ersten Halbzeit überlegen und hätten bei etwas mehr Entschlossenheit im Angriff auch mehr als lediglich 1:0 zur Halbzeit führen können. Doch der mit langen Schlenzbällen stets gefährlich bleibende HCL ließ erst einmal keine weiteren Gegentore zu und besaß dann im dritten Viertel bei einem Lattentreffer plötzlich die gute Chance zum Ausgleich.

„Das war der letzte Wachmacher, den wir offenbar noch gebraucht haben", sagte MSC-Trainer Patrick Fritsche, denn kurz nach diesem Aufreger fiel auf der anderen Seite das erlösende 2:0, dem die Münchner dann in der Schlussphase drei weitere Tore folgen ließen, ehe auch Ludwigsburg wenigstens noch der Ehrentreffer gelang. Für Fritsche kam es wenig überraschend, dass seine Mannschaft Anlaufzeit benötigte: „Das Spiel gestern in Frankfurt hat körperlich wie auch vom Kopf her viele Körner gekostet. Zumal wir erst nachts um ein Uhr wieder aus Frankfurt zurück waren."

Der Münchner Coach zeigte sich über das Sechs-Punkte-Wochenende „sehr glücklich" und sprach seinem jungen Team ein „großes Kompliment" aus, wie sie die Chance ergriffen habe, sich noch einmal voll ins Aufstiegsrennen zurückzubringen.

Tore:
1:0 Julian Böllhoff (8.)
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2:0 Marinus Mack (45.)
3:0 Marvin Nahr (51.)
4:0 Henry Förster (56.)
5:0 Marinus Mack (57.)
5:1 Manuel Baitis (60.)

E: 2 (0) / 1 (0)
Grün: 2/2
Gelb: R.Schmidt (HCL)
Z: 200

Autor: hockeyliga.de - Eingestellt von: Hanna Ommert

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