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1. Herren gehen in Mannheim leer aus

Erstellt / Aktualisiert am: 13.01.2020


Der MHC ist am frühen Samstagabend seiner Favoritenrolle beim deutlichen 15:2-Heimsieg gegen den Münchner SC gerecht geworden. Die Mannheimer sorgten dabei von Beginn an für klare Verhältnisse und lagen schon zur Pause mit 5:0 in Führung. Mit dem Sieg bleibt der MHC an der Tabellenspitze der Staffel Süd und löste damit vorzeitig das Viertelfinalticket.

Der MHC überzeugte dabei schon in der ersten Halbzeit auf ganzer Linie. Besonders Justus Weigand und Raphael Hartkopf ragten dabei heraus und brachten ihr Team schon zur Halbzeit mit 5:0 in Führung. Dem MSC war dagegen in vielen Situationen die fehlende Spielpraxis der letzten Wochen anzumerken.

Auch nach dem Wiederanpfiff ging das Toreschießen für den MHC weiter. Auch Paul Zmyslony und Patrick Harris reihten sich in die Torschützenliste ein und ließen damit nie einen Zweifel über den Heimsieg aufkommen. Erst in der 37. Minute konnte Ben Kramer für den MSC zumindest den Ehrentreffer zum 1:8 markieren. Doch Mannheim zeigte weiterhin, warum sie sich mit dem Sieg für die Endrunde qualifizierten und gewannen am Ende mit einem beachtlichen 15:2.

„Das war ein besonderes Spiel für uns nach der Derby-Niederlage und wir sind natürlich sehr froh über das Viertelfinale", stellte MHC-Coach Matthias Becher klar: „Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht und standen defensiv richtig stark. Auch Justus Weigand hatte vorne richtig starke Treffer und dem MSC hat man angemerkt, dass da die Spielpraxis noch fehlte." Die fehlende Eingespieltheit beim MSC brachte auch Trainer Patrick Fritsche selbstironisch auf den Punkt: „Es ist peinlich, wie wir heute in Skischuhen die Weihnachtsgans über den Platz getragen haben. Das war heute genau bitter."

Mannheimer HC - Münchner SC 15:2 (5:0)

Tore:
1:0 Justus Weigand (6., KE)
2:0 Paul Zmyslony (10.)
3:0 Justus Weigand (15.)
4:0 Raphael Hartkopf (17.)
5:0 Raphael Hartkopf (19., KE)
6:0 Patrick Harris (31.)
7:0 Paul Zmyslony (32.)
8:0 Justus Weigand (36.)
8:1 Ben Kramer (37.)
9:1 Patrick Harris (42.)
10:1 Raphael Hartkopf (44.)
11:1 Timm Haase (47.)
12:1 Paul Zmyslony (50.)
13:1 Justus Weigand (53.)
14:1 Raphael Hartkopf (54.)
15:1 Justus Weigand (54.)
15:2 Michael Rostek (58.)

Ecken: 5 (2 Tore) / 2 (0 Tore)
Zuschauer: 400
Grüne Karten:
Timm Haase, MHC (unsportliches Verhalten)
Michael Rostek, MSC (unsportliches Verhalten)
Franz Oertel, MSC (unsportliches Verhalten)
Marcel Meurer, MSC (ständiges Reklamieren)

Schiedsrichter: T. Lange / T. Meissner

 

In einer torreichen Südpartie haben die Herren des TSV Mannheim den Münchner SC mit 13:10 (6:6) besiegt. Da zeitgleich auch der Lokalrivale MHC siegte und das bessere Torverhältnis wahrte, reist der TSV im Viertelfinale gen Westen und trifft dort in drei Wochen auf Rot-Weiss Köln oder Mülheim

Vor rund 250 Zuschauern wollten die Mannheimer die Tordifferenz zum Stadtrivalen im Kampf um Platz eins von Beginn an schrumpfen lassen und starteten ohne Torwart mit sechs Feldspielern. Das sorgte zwar für die erste Führung, aber nicht dafür, dass der TSV sich entscheidend absetzen konnte. Am Ende des ersten Durchgangs stand es 6:6, da hatten die Hausherren ihren Torwart längst schon wieder drin. Nach der Pause feierten die Gäste einen starken Auftakt und zogen innerhalb von zwei Minuten auf 9:6 davon. Mannheim wankte, fiel aber nicht und berappelte sich in der Folge wieder: Nach dem zwischenzeitlichen 7:10 nutzte der TSV die verbleibenden zwanzig Minuten, um die Tore acht bis dreizehn nachzulegen und damit die Partie abermals zu drehen.

Am Ende siegte der TSV Mannheim in einem Spiel mit vielem Hin und Her 13:10, Trainer Alexander Vörg brachte es auf den Punkt: „Der MSC wollte, so mein Gefühl, auch eine Reaktion auf die deutliche Vortagsniederlage zeigen, das ist ihm gelungen. Das war ein sehr intensives Spiel mit Höhen und Tiefen auf beiden Seiten. Nach dem zwischenzeitlichen Rückstand haben wir uns wieder zurückkämpfen können. Die Pause jetzt bis zum Viertelfinale tut ganz gut, zuletzt vier Spiele in acht Tagen sind schon extrem kraftraubend." Eine Partie mit zwei Gesichtern sah in der Spielbilanz Münchens Trainer Patrick Fritsche: „Uns war wichtig, nach der Niederlage gegen den MHC eine Reaktion zu zeigen. Und da muss ich der Mannschaft ein Kompliment machen, dass sie sich diese Reaktion erarbeitet hat. In diesem Spiel war es schwer, einen roten Faden zu finden. Es ist schon beeindruckend, wie wir aus der Pause zurückkehren, aber als es in die ‚Crunchtime' reingeht, fehlen uns nach hinten raus die Körner. Da wollten wir am Ende mit dem Kopf durch die Wand, nur die Wand war diesmal dicker."

TSV Mannheim - Münchner SC 13:10 (6:6)

Tore:
1:0 Aki Käppeler (1.)
1:1 Christian Schellinger (3.)
2:1 Philip Schlageter (6., KE)
3:1 Philip Schlageter (10.)
4:1 Philip Schlageter (14.)
4:2 Henry Förster (18.)
4:3 Michael Rostek (18.)
5:3 Philip Schlageter (19., 7m)
5:4 Alexander Inderthal (22., KE)
5:5 Christian Schellinger (24.)
5:6 Marcel Meurer (27.)
6:6 Nicolas Proske (28., KE)
6:7 Ben Kramer (34.)
6:8 Henry Förster (35.)
6:9 Michael Rostek (36.)
7:9 Nicolas Proske (38.)
7:10 Marcel Meurer (40.)
8:10 Philip Schlageter (41.)
9:10 Paul-Philipp Kaufmann (46.)
10:10 Philip Schlageter (49.)
11:10 Aki Käppeler (54., KE)
12:10 Philip Schlageter (59.)
13:10 Philip Schlageter (60.)

Ecken: 7 (3 Tore) / 6 (1 Tor)
Zuschauer: 250
Schiedsrichter: J. Berneth / S. Leiber

Autor: hockeyliga.de - Eingestellt von: Hanna Ommert

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