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MSC-Herren sichern in Nürnberg den Klassenerhalt

Erstellt / Aktualisiert am: 27.01.2020


Der Klassenerhalt ist für die Herren des Münchner SC nach dem 7:4-Erfolg beim Nürnberger HTC in trockenen Tüchern. Das MSC-Team überzeugte über die volle Distanz, führte zur Halbzeit verdient 4:2, blieb auch in der Folge geduldig und setzte sich zu Beginn der Schlussphase dann entscheidend ab. Während München damit sicher auch in der kommenden Hallensaison für die hockeyliga planen kann, ist diese Entscheidung bei den Franken auf Sonntag vertagt. Allerdings kann der NHTC nur noch sehr theoretisch auf den Abstiegslatz stürzen: Wenn das Team von Trainer Richard Barlow beim punktgleichen SC Frankfurt 1880 verliert und der HC Ludwigsburg zeitgleich gegen den MSC gewinnt und dabei 19 Tore Differenz aufholt.

„Ein unfassbar attraktives Hallenhockeyspiel", sah der frischgebackenen Hallen-Europameister Patrick Fritsche den Sieg seiner Münchner, der für den MSC-Trainer somit zum Ausklang einer „perfekten Woche" wurde: „Beide Mannschaften haben viel für die Spielkultur getan. Wir wollten unseren Job erledigen und den Matchplan umsetzen. Das hat die Mannschaft gemacht. Mein Job ist es nun, den Jungs nach dem Spiel ein unfassbares Kompliment zu machen: Das gesamte Team war heute ein brutaler Energiespender. Da hat jedes Rädchen ins andere gegriffen." Tatsächlich waren die Münchner vor rund 100 Zuschauern schnell in Führung gegangen und konnten auch nach dem Ausgleich schnell wieder nachlegen. Vor der Pause rettete Münchens Nachwuchstorwart Konstantin Junke, der insgesamt eine sehr starke Partie ablieferte, mit einem gehaltenen Siebenmeter die zwischenzeitliche 4:2-Führung in die Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel musste Nürnberg dann auch bald einem Drei-Tore-Rückstand hinterherlaufen: „Das war kein gutes Spiel aus unserer Sicht", ärgerte sich dann auch NHTC-Trainer Richard Barlow und führte weiter aus: „Wir haben überall zu wenig getan, der MSC war in jedem Zweikampf besser, motivierter. Ende der ersten Halbzeit haben wir dann etwas besser gespielt, aber das hat nicht gereicht. Der MSC war einfach besser und hat den Sieg verdient."

Nürnberger HTC - Münchner SC 4:7 (2:4)

Tore:

0:1 Nicolas Kühne (3.)
1:1 Jon Mechtold (6.)
1:2 Christian Schellinger (7.)
1:3 Nicolas Kühne (15.)
2:3 Joscha Brügel (18.)
2:4 Marcel Meurer (20.)
2:5 Nicolas Kühne (35., 7m)
3:5 Dario Benke (48., KE)
3:6 Fabian Humpfer (50.)
3:7 Christian Schellinger (53.)
4:7 Max Lassen (60., KE)

Ecken:4 (2 Tore) / 4 (0 Tore)

Zuschauer: 100
Grüne Karten:
Joscha Brügel, NHTC (ständiges Reklamieren)
Frederic Wolff, NHTC (ständiges Reklamieren)
Nicolas Kühne, MSC (Foulspiel)

Gelbe Karten:
Joscha Brügel, NHTC (ständiges Reklamieren)

Schiedsrichter: T. Meissner / P. Papiest

 

Der HC Ludwigsburg hat sein letztes Heimspiel am Sonntag gegen den Münchner SC knapp mit 7:6 (2:2) gewonnen. In einer ausgeglichenen Begegnung stand es bis kurz vor Spielende 6:6, doch den zu diesem Zeitpunkt bereits abgestiegenen Hausherren gelang mit dem Schlusspfiff noch der Siegtreffer.

Christian Schellinger eröffnete den Torreigen für den MSC (11.), doch der HCL drehte in der Folge das Spiel durch Treffer von Severin Schmidt und Lukas Schurig (12./19.), die jeweils per Strafecke trafen. Marcel Meurer glich für den MSC noch vor der Pause zum 2:2 aus (22.).

Auch nach dem Seitenwechsel ging es in beiden Richtungen offensiv nach vorne: Matthias Schurig (35.) und Elias Brönnigmann (45.) für Ludwigsburg, Ben Kramer (38.), Alexander Inderthal und Nicolas Kühne (beide 48.) für den MSC, sodass die Gäste mit einer knappen Führung in die Schlussphase gingen. Nach einem weiteren Hin und Her sowie Toren von Manuel Baitis (50.), M. Schurig (51.) und Schellinger (54.) nahmen beide Mannschaften die Torhüter aus dem Spiel und spielten in den Schlussminuten voll auf Sieg. 20 Sekunden vor Ende fuhr der HCL einen Konter, den Schurig verwandelte und damit zum knappen 7:6-Heimerfolg traf (60.).

HCL-Trainer Daniel Weißer sah „zwei Mannschaften auf einem Niveau, die sich einen offenen Schlagabtausch geliefert haben. Es waren einige Fehler dabei und das Spiel hätte eigentlich keinen Sieger verdient gehabt. Bei 6:5 verschießen wir einen 7-Meter, wenn der drin ist, wird's auch nicht mehr eng. Beide Mannschaften hatten am Ende den Torhüter draußen und wollten gewinnen, dann fahren wir 20 Sekunden vor Spielende einen Konter und gewinnen das Ding. Für die Jungs ist es natürlich trotz des Abstiegs nochmal super, die Saison mit einem Sieg zu beenden." MSC-Coach Patrick Fritsche sprach von einem „klassischen Cocktailspiel am Ende der Saison, bei dem das Ergebnis in den Hintergrund rückt. Das Spiel hatte Stimmung und Emotionen, auch wenn man schon einen leichten Spannungsabfall nach der gestrigen Partie wahrgenommen hat."

HC Ludwigsburg - Münchner SC 7:6 (2:2)

Tore:
0:1 Christian Schellinger (11.)
1:1 Severin Schmidt (12., KE)
2:1 Lukas Schurig (19., KE)
2:2 Marcel Meurer (22.)
3:2 Matthias Schurig (35.)
3:3 Ben Kramer (38., KE)
4:3 Elias Brönnimann (45.)
4:4 Alexander Inderthal (48., 7m)
4:5 Nicolas Kühne (48.)
5:5 Manuel Baitis (50.)
6:5 Matthias Schurig (51.)
6:6 Christian Schellinger (54.)
7:6 Lukas Schurig (60.)

Ecken: 4 (2 Tore) / 4 (1 Tor)
Zuschauer: 400

Grüne Karten:
Raphael Schmidt, HCL (Foulspiel)
Jonas Fischer, HCL (ständiges Reklamieren)

Gelbe Karten:
Jonas Fischer, HCL (ständiges Reklamieren)
Alexander Inderthal, MSC (Foulspiel)

Schiedsrichter: T. Meissner / S. Leiber

Autor: hockeyliga - Eingestellt von: Hanna Ommert

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