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1. Damen retten einen Punkt aus Doppel-Heimspielwochenende

Erstellt / Aktualisiert am: 05.10.2020


Alster siegt durch Steigerung nach der Pause

Mit einem 3:0 (0:0) beim Münchner SC sind die Damen vom Club an der Alster erfolgreich in das Doppelspielwochenende im Süden gestartet. Vor 200 Zuschauern war der Titelverteidiger dabei zweimal nach Kurze Ecken erfolgreich. Einig waren sich MSC-Trainer André Schriever und Alster-Trainer Jens George, dass die Hamburgerinnen die verdienten Siegerinnen waren.

Schriever hatte trotz der Niederlage eine deutliche Steigerung seiner Mannschaft gesehen, die nach dem Saisonstart Anfang September gegen die Berliner Klubs gut vier Wochen lang dann keine Partie mehr bestritten hatten. „Es war eine ordentliche erste Halbzeit, in der wir auch Ballbesitz im letzten Drittel hatten. Aber nun ist die Partie abgehakt und wir richten unseren Fokus auf die Partie am Sonntag gegen den Großflottbeker THGC."
Die Alster-Damen fanden zwar gut in das Spiel und kamen im Verlauf der ersten 30 Minuten auch immer mal wieder in den Schusskreis des MSC, doch George stellte angesichts des 0:0 zur Pause fest: „Gegen tiefstehende Teams ist es immer schwierig. Und es hat uns an Effektivität gefehlt." Allerdings hatte auch MSC-Torhüterin Selina Müller großen Anteil am torlosen Remis zur Pause, da sie zwei Großchancen der Alster-Damen vereiteln konnte.
Hanna Granitzki sorgte dann wenige Minuten nach Beginn der zweiten Halbzeit für das 1:0. Alster hatte einen Freischlag am MSC-Kreis schnell ausgeführt und die Gastgeberinnen damit überrascht. „Da waren wir kollektiv im Tiefschlaf", räumte Schriever ein und ergänzte mit Blick auf den weiteren Verlauf der Begegnung: „Das Tor kam zu früh."
Der MSC musste nun mehr tun, was den Gästen wiederum mehr Raum bot. Einer dieser Angriffe führte zu einer Kurzen Ecke, die Hannah Gablac zum 2:0 (43.) verwandelte. Der MSC kam in der Folge kaum zu gefährlichen Aktionen. Das 3:0 von Lisa Altenburg in der 53. Minute, wiederum nach einer Kurzen Ecke, bedeutete schließlich die Entscheidung. „Wir haben eine Halbzeit gebraucht, in die Partie zu kommen, aber wir hatten insgesamt mehr Spielanteile und Ballbesitz. Daher geht der Sieg in Ordnung", stellte George fest.

Münchner SC - Club an der Alster 0:3 (0:0)

Tore:
0:1 Hanna Granitzki (33.)
0:2 Hannah Gablać (43., KE)
0:3 Lisa Altenburg (53., KE)

Ecken:2 (0 Tore) / 4 (2 Tore)
Zuschauer: 200
Grüne Karten:
Lisa Altenburg, CadA (Reklamieren)
Carlotta Sippel, CadA (Foulspiel)
Schiedsrichter: J. Jung / P. Ostwaldt

 

Punkteteilung in München zwischen MSC und Flottbek

Der Münchner SC trennte sich am Sonntagmittag mit einem 1:1 (0:0) vom Großflottbeker THGC. Der Tabellenletzte aus Hamburg sicherte sich damit den zweiten Punkt an diesem Wochenende. Richtig zufrieden waren beide Teams mit dem Ergebnis aber nicht.

Der MSC erwischte den besseren Start und drückte mit dem ersten Angriff den Ball an der Torhüterin vorbei. Doch das Schiedsrichtergespann wertete die etwas unklare Situation nicht als Treffer, weil der Ball nach ihrer Einschätzung nicht hinter der Linie war. Nach dem Münchner Schnellstart wurden dann aber die Gäste aktiver und drängte den MSC immer wieder in die Defensive. „Wir müssen in der Phase eigentlich in Führung gehen, und lassen da etliche Chancen liegen", kritisierte Flottbek-Trainerin Katharina Frank nach dem Spiel. So ging es mit dem 0:0 in die Pause.

Nach dem Wiederanpfiff war es dann der MSC, der nun wieder mehr Initiative ergriff. Doch die Gäste aus Hamburg schlugen eiskalt zurück und gingen in der 43. Minute durch Bellen Iglesias Marcos in Führung. In der Schlussphase warfen die Münchnerinnen dann alles nach vorne und wurden durch Julia Mackensen per Ecke mit dem 1:1 belohnt (56.). Am Ende stand ein leistungsgerechtes Unentschieden, das beiden Mannschaften im Abstiegskampf aber nicht wirklich weiterhilft.

„Wir haben nach fünf Minuten das Spielen eingestellt", bemerkte MSC-Coach André Schriever nach dem Spiel unzufrieden: „In der Phase in der wir besser werden, macht Flottbek das Tor. Am Ende ist der Ausgleich sicher gerecht aber insgesamt für uns einfach zu wenig." Auch aufseiten des GTHGC war Frank nicht wirklich glücklich mit der Punkteteilung: „Wir haben uns mehr vorgenommen und der MSC bekommt dann noch einmal eine zweite Luft, weil wir nicht gut verteidigt haben. Am Ende sind es eher verlorene Punkte."

Münchner SC - Großflottbeker THGC 1:1 (0:0)

Tore:
0:1 Belen Iglesias Marcos (43.)
1:1 Julia Mackensen (56., KE)

Ecken: 4 (1 Tor) / 2 (0 Tore)
Zuschauer: 200
Grüne Karten: Salvina Strobel, MSC (Foulspiel)
Schiedsrichter: P. Ostwald / F. Jung

Autor: hockeyliga - Eingestellt von: Hanna Ommert

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