MSC Schriftzug Hockey Tennis
MSC-Sponsoren

MSC-Damen glücklos in der Offensive

Erstellt / Aktualisiert am: 19.10.2020


DHC mit glücklichem Punktgewinn in München

Der Düsseldorfer HC hat durch einen knappen 1:0-Erfolg beim Münchner SC den Rückstand auf Staffel-Tabellenführer UHC zumindest bis Sonntag auf zwei Zähler verkürzt. Dabei mussten die Gäste aber bis zum Ende um den Erfolg zittern. Der MSC verpasste es, im Schlussviertel zwei hochkarätige Chancen zum Ausgleich zu nutzen.

"Schaut man auf das Chancenverhältnis, ist der Sieg der Düsseldorferinnen okay", so MSC-Trainer André Schriever. "Sieht man aufs gesamte Spiel, in dem wir, wie ich finde, präsenter waren, ist es ein Punktverlust für uns. Da wäre ein Remis gerechter gewesen." Nico Sussenburger haderte mit der Chancenverwertung seiner Mannschaft: "Daran müssen wir dringend arbeiten. Wir treffen in der letzten Ebene vielfach die falschen Entscheidungen. Es ist wichtig, vorher zu entscheiden, was für ein Torschuss es werden soll. Hinten kann immer mal etwas durchrutschen. Das darf dann aber nicht über den Ausgang der Partie entscheiden."

Was Sussenburger im Blick hatte, war die letzte Ecke des MSC in der 57. Minute, als die Gastgeberinnen alles richtig machten, bis zum freien Schlenzer aus drei Metern vor Tor, jedoch nicht mit Pia Lothaks Reaktion auf der Linie gerechnet hatten, die den Ball für ihre bereits geschlagene Keeperin über Kopf von der Linie kratzte.
Zuvor hatten sich beide Teams ein Match weitgehend auf Augenhöhe geliefert, in dem Düsseldorf lediglich im Offensivspiel etwas zwingender agierter - zumindest bis zum letzten Pass. Doch die MSC-Abwehr um die gut aufgelegte Chiara Vischer machte immer wieder gute Gelegenheiten zunichte. Da auch der MSC bei seinen Chancen nicht konsequent genug agierte, blieb es lange beim 0:0, bis Elisa Gräve in der 26. Minute eine hoppelnde Rückhand in die Box vor Tor spielte, die vier Spielerinnen zu bekommen versuchten und damit Vischer so irritierten, dass der Ball am Ende ins Tor durchlief.

"Ein blödes Tor, ohne Vorwurf an irgendjemanden", kommentierte Schriever. Nach der Führung kam der DHC besser ins Spiel, hatte im dritten Viertel fünf Hochkaräter, um den Sack zuzumachen, aber ließ diese aus.
Das bestärkte den MSC nun wieder, der im Schlussviertel alles mobilisierte, um zum Ausgleich zu kommen. Natalie Kubalski zeigte ihre ganze Klasse gegen einen freien Rückhandschuss von Julia Mackensen und die beschriebene Schlussecke ging halt auch nicht rein, so dass die Münchnerinnen am Ende mit leeren Händen dastanden.


Münchner SC - Düsseldorfer HC 0:1 (0:1)

Tore:
0:1 Elisa Gräve (26.)
Ecken: 4 (0 Tore) / 2 (0 Tore)
Zuschauer: 100
Grüne Karten: Anna Sophia Stumpf, MSC
Alisa Vivot, DHC
Lilly Otten, DHC
Gelbe Karten: Lilly Otten, DHC
Schiedsrichter: P. Rissel / P. Ostwaldt

 

UHC-Damen vollenden beim MSC 6-Punkte-Wochenende


Die Damen vom UHC Hamburg haben ihre Führung in der Staffel B der hockeyliga ausgebaut. Nach dem 1:0-Erfolg vor 80 Zuschauern am Sonntag beim Münchner SC liegt das Team von Trainer Claas Henkel nachdem 20. Spieltag fünf Punkte vor Verfolger Düsseldorfer HC. Das Tor des Tages erzielte Yara Mandel in der 16. Spielminute. „Wir haben es versäumt, in der zweiten Halbzeit das 2:0 zu machen. So ist es noch einmal spannend geworden", kommentierte Henkel das Ergebnis.

Die Hamburgerinnen waren im ersten Viertel das bessere Team, vermochten aber gegen die Gastgeberinnen wenige zwingende Kreissituationen herauszuspielen. Der Münchner SC agierte meist zu passiv und kam erst im zweiten Viertel besser ins Spiel. Allerdings lag die Auswahl von Trainer André Schriever zu diesem Zeitpunkt bereits mit 0:1 hinten, nachdem der von Yara Mandel per argentinischer Rückhand geschossene Ball abgelenkt worden war und als Bogenlampe im MSC-Kasten landete (16.).

„Wir waren im ersten Durchgang schläfrig", räumte Schriever ein, der in der zweiten Hälfte dann eine Leistungssteigerung seiner Mannschaft beobachten konnte: „Da waren wir spielerisch ebenbürtig." Was beide Teams verband, war aber vor allem das Auslassen von Chancen. Ende des dritten Viertels und im Schlussviertel konnte der MSC insgesamt drei Eins-gegen-eins-Situationen nicht nutzen, während der UHC seinerseits zu Beginn des vierten Abschnitts mehrere Strafecken vergab. In der Schlussphase behielt der UHC dann die nötige Ruhe, um das Ergebnis über die Zeit zu bringen. Während bei den Gästen Freude über ein 6-Punkte-Wochenende herrschte, machte der MSC-Coach nach den beiden 0:1-Niederlagen gegen den UHC sowie tags zuvor gegen Düsseldorf angesichts ansprechender Auftritte seiner Mannschaft keinen Hehl aus seiner Enttäuschung: „Nach diesen Spielen ist es bitter, ohne Punkte dazustehen."

Münchner SC - UHC Hamburg 0:1 (0:1)

Tore:
0:1 Yara Mandel (16.)
Ecken: 1 (0 Tore) / 8 (0 Tore)
Zuschauer: 80
Grüne Karten: Marlene Wiewiorra, UHC (19., Foulspiel)
Amelie Wortmann, UHC (57., ständiges Reklamieren)
Schiedsrichter: P. Rissel / P. Ostwaldt

Eingestellt von: Hanna Ommert

MSC facebook
MSC twitter
MSC instagram