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Klaus Sender †

Erstellt / Aktualisiert am: 02.04.2021


Klaus Sender lebt nicht mehr. Wenn im MSC der Name Klaus fiel, wußten sofort alle, wer damit gemeint war. Denn „der Klaus“ gehörte viele Jahre zu den engagiertesten Mitgliedern des MSC. Zuerst als äußerst wichtiger Spieler der Ersten Herrenmannschaft, in der er sich viele Jahre bis zum Aufstieg in die Bundesliga 1978 als nahezu unüberwindbarer Abwehrspieler einen Namen gemacht hatte. Dann später als Verantwortlicher für den Hockeybereich, den er vor allem in der Zeit voranbringen wollte, als es darum ging, auf dem Gelände des MSC das Hockeyleistungszentrum Süd zu schaffen. Er zeigte dabei nicht nur großes Engagement, sondern auch viel Geduld in den Gesprächen mit der Stadt. Daß das Sportamt der Stadt dem MSC – und damit vor allem dem Klaus und seinen Helfern – trotz fix und fertig erstellter Pläne kurzfristig eine unerwartete Absage erteilte, ist bis heute nicht verständlich geworden.

Klaus hatte nicht nur den Mut, Verantwortung zu übernehmen, sondern er pflegte auch die Geselligkeit; er war nicht zuletzt deshalb im Club äußerst beliebt. Mit Klaus konnte man nicht nur nach einem gewonnen Spiel in fröhlich er Runde ausgiebig feiern, sondern auch länger über wichtige und unwichtige Themen reden. Er war stets fröhlich und unterhaltsam. Von der bösen Lungenerkrankung, die ihn vor zehn Jahren befiel, war er weit weg. Als er krank wurde, hat er lange Zeit dagegen angekämpft. Auch noch, als seine Lunge den Körper nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgen konnte und er zur Unterstützung ein Sauerstoffgerät benötigte. Leider vergebens. In der Nacht vom 1. auf 2. April ist Klaus Sender zu Hause gestorben. Der MSC wird ihn in guter Erinnerung behalten.

Henno Heintz

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