Bundesligadamen verlieren DM-Viertelfinale nur knapp

MSC muss sich in Berlin mit 2:3 geschlagen geben

03.02.26



Bernd Leuschner

Die MSC-Damen standen im Viertelfinale zur Deutschen Meisterschaft vor einer großen Herausforderung. Als Zweiter der Staffel Süd qualifiziert für die Playoffs, ging es im Kampf um den Einzug ins Final Four auswärts nach Berlin zum Berliner HC, den Ostmeister. 

Von Beginn an entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der beide Teams auf Augenhöhe agierten. Chancen waren auf beiden Seiten vorhanden, doch zunächst verhinderten gute Defensivarbeit und starke Torhüterinnen erste Tore. Erst kurz vor Ende des zweiten Viertels gelang dem BHC der erste Treffer der Begegnung, mit dem es auch in die Halbzeitpause ging.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich Berlin zunächst aktiver, setzte den MSC stärker unter Druck und gin mit 2:0 in Führung. Die MSC-Damen hielten dagegen, fanden jedoch erst im Schlussviertel wieder mutiger ins Offensivspiel. Charlotte Remmele erzielte in der 46. Minute den Anschlusstreffer und brachte ihr Team zurück ins Spiel. Der MSC blieb dran und belohnte sich weiter – Timea Tripps verwandelte per Ecke zum 2:2-Ausgleich (50.). Die Partie war wieder völlig offen.

Nach einer grünen Karte für die MSC-Mädels nutzte der Berliner HC jedoch seine Überzahl konsequent und ging erneut in Führung. In den Schlussminuten warf der MSC noch einmal alles nach vorne. Vier Minuten vor dem Ende nahm Coach Fabian Fritsche noch die Torhüterin zugunsten einer zusätzlichen Feldspielerin vom Platz, doch der erneute Ausgleich gelang nicht mehr.

Damit endete der Traum vom Einzug ins Final Four nur knapp, doch die MSC-Damen präsentierten sich beim Berliner HC als ebenbürtiger Gegner und zeigten eine starke Leistung auf nationaler Bühne.