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Nachrede

Nun ist also alles gesagt, und dennoch wäre noch so viel zu erzählen gewesen. Von den außergewöhnlichen Menschen, die ich im Club kennenlernte und die sein Wesen prägten wie Wackerl Überreiter, Hans Nahr, Dr. Walter Hueck, Pit Peterson, Tante Anni Wilde und Rotkraut Rehm, um nur einige zu erwähnen, von den zahllosen Besuchen ausländischer Mannschaften aus aller Welt, die es hier schön fanden und den Ruf des MSC in die Welt trugen, wie die Hotspurs aus Perth und zahllose Teams aus Südafrika. Von den Jubiläumsturnieren mit Festzelten zum 70. und 90. Clubjubiläum und den großen Schwabingturnieren wäre genauso zu erzählen wie von engagierten Trainern wie Bubu Schumann und Klausi Holzmüller. Erzählen könnte man stundenlang von den vielen Reisen, die uns in alle Erdteile trugen und unseren Blick weiteten wie die Australienreise von Schwabing 1987 oder die Reise der ersten Herren und A-Jugend 1991 nach Chile und Argentinien. Es wäre zu erzählen von den Nationalmannschaftskarrieren unserer Leute mit allen Höhen und Tiefen, von den Weltmeisterschaften, an denen unsere Spieler teilnahmen und die sie zum Teil gewannen, zu erzählen aber auch von den unendlich vielen Abenden im Biergarten, von Bierstaffeln, harten Würfelrunden und Leichenzügen an der Theke und von den unvergesslichen "Sunday-Times" der achziger Jahre, als nach den Bundesligaspielen der Damen und Herren zusammen bei geschlossenen Vorhängen und überlauter Musik gefeiert wurde, bis der graue Montag heraufdämmerte.

Einhundert Jahre ist der MSC nun alt und trotzdem jung wie selten zuvor. Ich wünsche ihm, daß er immer genügend Leute findet, die ihn in seiner unverwechselbaren Art erhalten und die ihm, so wie ich es getan habe, etwas von dem zurückgeben, was er ihnen in ihrer Jugendzeit an einmaligen Erlebnissen geboten hat.

Karli Roth (†)

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